Internat und Tagesheim am Ammersee in Bayern
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Geschichte

Ära Linn (1952 - 1968)

Dr. Fritz Linn und seine Frau Friedel, seit 1931 als Nachfolger Dr. Reisingers designiert, übernahmen sofort die Leitung.

Neubauten/ bauliche Veränderungen:
Umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten: Küche, Turnhalle, Haus Elisabeth; Einrichtung der Hauptbibliothek.

1955 Einweihung des Weiglhauses: die "Frösche" erhalten ein separates Haus.

1960 Neubau des Föhrenhauses an der Stelle der Häuser Sölleck und Stürzerei.

Die Uffinger Hütte, seit dem Krieg von Flüchtlingen belegt, konnte 1961 nach der Renovierung wieder genutzt werden.

Schulische und pädagogische Entwicklungen:
1954 Genehmigung des "Schondorfer Modells": in der Unterstufe stärkere Gewichtung der Kernfächer, Blockunterricht, Erledigung der Übungen / Hausaufgaben im Unterricht; in der Oberstufe: ein Teil des Abiturs in Klasse 12, höhere Bedeutung der Naturwissenschaften, Jahresarbeit, fächerübergreifendes Generalthema.

Die Reform der Oberstufe durch das Kultusministerium von 1964 wurde weitgehend übernommen.

Seit 1965 zunehmende Abkehr von Landheimtraditionen, wachsende Kritik am patriarchalischen Führungsstil und an den Regeln der Heimordnung; Einführung von Heimfahrwochenenden, Lockerung von Alkohol- und Rauchverbot, aber auch Übernahme sozialer Dienste und Überarbeitung der Ringverfassung.

1968 Verabschiedung von Dr. Linn in den wohlverdienten Ruhestand; er bezog mit seiner Frau sein Haus in Oberschondorf.