Internat und Tagesheim am Ammersee in Bayern
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Geschichte

Ära Lohmann (1905 - 1919)

1905 Gründung des "Süddeutschen Landerziehungsheims Schondorf"; Julius und Julie Lohmann, wenige Mitarbeiter und 13 Schüler bezogen das Altlandheim.

Aufbau des Heims:
Aufgrund des raschen Anstiegs der Schülerzahl auf über 100 im Jahre 1918

Ankauf von fünf weiteren Landhäusern (Meierei, Gärtnerei, Elisabeth, Sölleck, Stürzerei) und der Waldwiese; Einrichtung der Werkstätten Schreinerei, Schlosserei, Buchbinderei.

1907 Einweihung des Haupthauses, von Friedrich von Thiersch gebaut, 1914 von Max Josef Gradl verdoppelt.

Schulische und pädagogische Entwicklungen:
Modell der ganzheitlichen Erziehung (Kopf, Herz und Hand); Genehmigung als Mittelschule / Strukturierung des Unterrichts durch Prof. Georg Rose.

Schülermitverantwortung (Ring, Präses, Mentor), tägliche Konferenz, doppelseitiges Zeugnis, Altlandheimertag.

Am 8. Januar 1919 nahm sich Julius Lohmann das Leben; seine letzte Ruhestätte fand er im Landheim.