Druckerei
1970 wurde erstmals unter Gisela Dieter im Landheim mit Siebdruck begonnen. Ende der 70er-Jahre richtete sie in Zusammenarbeit mit dem Schriftkünstler Josua Reichert und dem renommierten Buchdrucker Schuhmacher-Gebler eine Buchdruckwerkstatt dazu ein. So ist die Werkstatt entstanden, in der die Jugendlichen die drei großen Drucktechniken Hoch-, Tief- und Flachdruck erlernen können.
Hauptziel ist es, dass unsere Schüler und Schülerinnen ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten, gestalterisch mit den jeweiligen Drucktechniken zu arbeiten, kennen und einsetzen lernen. Dabei geht es nicht um eine Ausbildung als Drucker, sondern um eine handwerklich-künstlerische Orientierung auf dem Gebiet der klassischen Vervielfältigungstechniken:
Hochdruck: Im Buchdruck werden Gedichte, Texte, Plakate und Visitenkarten mit Holz- und Metalllettern gesetzt und auf einer Kniehebel- oder einer halbautomatischen Andruckpresse gedruckt.
Tiefdruck: Es handelt sich um Kaltnadelradierung auf Zink- und Kupferplatten, gedruckt wird mit einer Walzenpresse.
Flachdruck: In der Seriegraphie (Siebdruck) werden Plakate, Textilien und Aufkleber über Fotoschablonen mit Nylonsieben auf Siebhanddrucktischen gedruckt. Vorarbeiten erfolgen auf Leuchttischen und im Reprolabor.






